Sauber, trocken, auf Rechts gedreht und geschlossen, ist die Schwimmhaut nun bereit für die Lagerung bis zum nächsten Einsatz. Doch Vorsicht: Das richtige Quartier mag wohl gewählt sein, um das Material bestmöglich zu schützen.
1. Position: Hängend, oder liegend schläft der Neoprenanzug am liebsten. Auf jeden Fall jedoch in voller Größe. Nicht gerne wird das Material gefaltet oder gerollt. Denn das gibt nicht nur unschöne Knicke beim Wiederausbreiten – diese Knicke werden später besonders gerne zu Bruchstellen. Auch etwas Freiraum ist dem Anzug wichtig. Gedrückt oder Gequetscht zuunterst eines großen Material-Stapels, wird unter Umständen das aufgeschäumte Material beschädigt – Luftbläschen und Druck – keine gute Idee!
2. Raum: Dunkel sollte der Lagerplatz auf jeden Fall sein. Denn UV-Strahlung setzt dem Neopren böse zu und macht es trocken und rissig. Doch auch hier ist der Anzug wählerisch. Sowohl die Garage, der Schuppen, oder der Heizungskeller sind keine gute Wahl. In Umgebungen, wo sich lösungsmittelhaltige Substanzen befinden, die Dämpfe freigeben können (Keller/Materialschuppen/Abstellkammer usw.), oder in der Garage, wo sich Autoabgase ansammeln können, besteht Gefahr für das empfindliche Material.
3. Kleiderbügel: Wer sich dafür entscheidet, den Schwimmanzug hängend im Schrank aufzubewahren, der sollte die Gummihaut am besten auf einen speziellen Neopren-Bügel hängen. Der hat eine extra breite Auflagefläche und verteilt das Gewicht des Anzuges auf die gesamte Schulterpartie. Außerdem können so in der Schulterpartie keine Knicke entstehen. Wer keinen solchen Bügel hat, der kann beispielsweise zwei Stücke handelsübliche Rohrisolierungen um einen herkömmlichen Kleiderbügel wickeln und erreicht denselben Effekt: möglichst wenig punktuelle Belastung auf dem Material.