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Von Frankfurt nach Köln: Nathalie Pohl schwimmt für mehr Sicherheit im Wasser 

Text: Laura Damnitz | Bildmaterial: Daniel Toni Jais

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Mehr als 200 Kilometer durch Main und Rhein: Die Extremschwimmerin Nathalie Pohl stellt sich ab dem heutigen Tag einer besonderen sportlichen Aufgabe. Gleichzeitig möchte sie auf ein Thema aufmerksam machen, das jedes Jahr Menschenleben betrifft: die Schwimmsicherheit von Kindern.

11. August 2026, 6:00 Uhr morgens in Frankfurt: Nathalie Pohl steigt am Frankfurter Holbeinsteg ins Wasser. Die 31-jährige Extremschwimmerin nimmt eine Strecke in Angriff, die sie über mehrere Tage von Frankfurt bis nach Köln führen soll. Dabei geht es durch den Main und anschließend über den Rhein – insgesamt mehr als 200 Kilometer.

Mit ihrer Aktion verbindet Pohl ihre Leidenschaft für das Freiwasserschwimmen mit einem wichtigen Anliegen: Kinder sollen die Möglichkeit bekommen, sicher schwimmen zu lernen.

Eine Extremschwimmerin mit einer besonderen Mission

Schwimmen zu können, ist keine Selbstverständlichkeit. Gerade für Kinder kann die Fähigkeit, sich im Wasser sicher zu bewegen, im Ernstfall entscheidend sein. Dennoch gibt es in Deutschland weiterhin viele Mädchen und Jungen, die nicht ausreichend schwimmen können.

 

Genau hier setzt Nathalie Pohl mit ihrer Aktion an. Als Gründungsmitglied von „DVAG hilft e. V.“ engagiert sie sich bereits seit mehreren Jahren für die Schwimmausbildung von Kindern. Die im Rahmen der Challenge gesammelten Spenden sollen erneut Projekten zugutekommen, die Kindern den Zugang zu Schwimmangeboten ermöglichen – insbesondere dort, wo Schwimmkurse für Familien schwer erreichbar oder finanzierbar sind.

 

Damit erhält die sportliche Leistung eine zusätzliche Dimension: Jeder zurückgelegte Kilometer soll auch Aufmerksamkeit für die Bedeutung von Schwimmunterricht schaffen.

200 Kilometer durch Main und Rhein

Von Frankfurt aus geht es für Nathalie Pohl zunächst über den Main. Anschließend folgt die Strecke dem Rhein. Geplant sind unter anderem Stationen am Rhein-Nahe-Eck in Bingen und am Deutschen Eck in Koblenz, bevor die Extremschwimmerin ihr Ziel in Köln erreicht.

 

Am Nachmittag des 14. August soll die Challenge am Deutschen Sport & Olympia Museum ihren Abschluss finden. Dort ist auch die feierliche Übergabe der gesammelten Spenden geplant.

 

Entlang der Strecke sind verschiedene Aktionen und lokale Veranstaltungen vorgesehen. Auch Patenschwimmer begleiten Pohl abschnittsweise auf ihrem Weg. Sie schwimmen jeweils für einen begrenzten Zeitraum mit der Extremsportlerin und setzen damit gemeinsam ein Zeichen für die Bedeutung des Schwimmenlernens.

Eine Herausforderung, die gut vorbereitet sein muss

Für Nathalie Pohl ist die Strecke eine neue Dimension. Auch wenn sie zu den erfahrensten Freiwasserschwimmerinnen der Welt gehört, stellt das Schwimmen in Main und Rhein besondere Anforderungen.

 

Strömungen, Wirbel und der Schiffsverkehr müssen ebenso berücksichtigt werden wie die wechselnden Bedingungen entlang der Route. Deshalb wurde die Challenge intensiv vorbereitet. Zum Konzept gehören unter anderem Genehmigungen, Wasser- und Strömungsberechnungen sowie die Abstimmung mit Schiffsverkehr und Schleusen.

 

Begleitet wird Pohl von einem erfahrenen Team. Auch ihre Schwimmboje ist bei der Challenge ein wichtiger Bestandteil der Ausrüstung und zugleich ein sichtbares Zeichen für den Sicherheitsgedanken hinter der Aktion.

 

Denn genau darum geht es Nathalie Pohl: Sicherheit im Wasser darf niemals dem Zufall überlassen werden.

Mit jedem Kilometer für mehr Schwimmsicherheit

Die außergewöhnliche Strecke soll Aufmerksamkeit schaffen – für Nathalie Pohl, für ihre sportliche Herausforderung und vor allem für die Kinder, denen durch die Spendenaktion bessere Möglichkeiten zum Schwimmenlernen eröffnet werden sollen.

 

Wer Nathalie Pohl bei ihrer Challenge unterstützen und damit Schwimmprojekte für Kinder fördern möchte, kann sich an der Spendenaktion beteiligen.

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